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Hier finden Sie News rund um unser Unternehmen. Egal ob wir uns lokal engagieren, in zusätzliche Gebäude oder Technik investieren oder auf Messen und anderen Veranstaltungen unterwegs sind – hier erfahren Sie alles aus erster Hand.

Ein ganz normaler Arbeitstag in einer außergewöhnlichen Zeit

Auch in Krisenzeiten ist bei uns Arbeit Alltag. Unsere Hygienestandards und die unserer Partnerbetriebe waren schon immer sehr hoch, aber auch wir haben unsere Bemühungen verstärkt und unser Hygienekonzept erweitert. Aber sehen Sie selbst.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: DANKE!

In Krisenzeiten zeigt sich, auf wen man sich verlassen kann. Und wir bei Manten sind sehr glücklich darüber, dass wir auf unsere Beschäftigten zählen können. Danke!

Denn gerade jetzt steht die gesamte Fleischbranche unter Beobachtung. Auch mit Kritik wird nicht gespart. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht im WDR-Radio von einer „Politik der Null-Toleranz“, will „diesen Sumpf austrocknen“. Auslöser sind Corona-Ausbrüche in mehreren Schlachtbetrieben.

Minister Laumann hat angeordnet, landesweit alle Werksarbeiter – das sind etwa 20.000 Menschen – auf das Virus zu testen. Zudem sollen alle Wohnungen kontrolliert werden. 

Manten sieht diesen Kontrollen gelassen entgegen. Unser Partner SUK Service GmbH hat bereits vor fünf Jahren ein tragfähiges Unterbringungskonzept mit hohen Hygiene- und Sozialstandards vorgelegt, das uns – und auch jederzeit die kontrollierenden Behörden – überzeugt hat.

Unsere Beschäftigten aus einer Vielzahl europäischer Nationen sind dezentral untergebracht. „Im Sinne der Integration befinden sich ihre Wohnungen verteilt im Umkreis“, erklärt Detlev Küch, Bereichsleiter bei unserem Werkvertragsnehmer. „Und die Integration gelingt deshalb so gut, weil unsere Mitarbeiter zum Teil seit über 15 Jahren bei uns beschäftigt sind.“ Erst das macht unsere Zusammenarbeit so erfolgreich – man kennt sich halt. Zudem orientieren sich die Wohngemeinschaften an den Teamaufstellungen und den Arbeitsschichten. So gleichen sich die Tagesabläufe der Bewohner eines Haushalts.
Selbstverständlich sind jetzt auch unsere Mitarbeiter auf SARS-CoV-2 getestet worden. Alle Tests sind negativ. Auch die Kontrolleure der bis jetzt überprüften Wohnungen konnten nichts kritisieren. Denn die Bewohner selbst achten auf die Einhaltung der Hygieneregeln. Bei unseren Besuchen werden wir von ihnen an der Wohnungstür mit Mund-Nasen-Schutz begrüßt. Sehr vorbildlich.

Wir können gar nicht genug betonen, wie wichtig uns diese Zusammenarbeit und dieser Zusammenhalt ist. Und in Krisenzeiten? Auch in der Distanz rücken wir weiter zusammen. Danke!
 

Artikel aus RP-Online vom 15. Mai 2020 · Autor Dirk Möwius

Warum der Ponter Schlachthof Corona-frei ist

Bei der Heinrich Manten Qualitätsfleisch vom Niederrhein GmbH & Co. KG hat man frühzeitig zusätzliche Hygienemaßnahmen ergriffen, um das Virus zu stoppen. Bisher erfolgreich, zeigte der Test des Kreisgesundheitsamtes.


Ein Blick in den Ponter Schlachthof. Hygiene ist dort von Grund auf ein wichtiges Thema. An den Arbeitsplatz geht es nur in Kleidung, die das Unternehmen zur Verfügung stellt und die dort gewaschen wird. Man muss durch Hygieneschleusen, die Hände waschen und desinfizieren. Foto: Matthias Sosnierz, Essen


Beata Grabowska: „Ich lebe fünf Jahre hier und fühle mich sehr wohl.“ Foto: Ja/Norbert Prümen (nop)


Maria Imlintz, Stefani Küch, Petra Manten und Tomczak in der Wohnküche der Gemeinschaftswohnung. Foto: Ja/Norbert Prümen (nop)


Die ehemalige Apotheke in Walbeck wurde vor der Vermietung komplett bedarfsgerecht umgebaut. Foto: Ja/Norbert Prümen (nop)

Fiebermessen ist Pflicht. Auch der Besucher darf wie jeder Mitarbeiter erst aufs Gelände, wenn die Temperatur erfasst worden ist. Die Personalien werden aufgenommen, die Hände desinfiziert. Am Tor stehen die wichtigsten Hinweise zum Verhalten in Corona-Zeiten – dreisprachig, auf Deutsch, Polnisch und Rumänisch. Denn ein großer Teil der Mitarbeiter, die in den Hallen des Schlachthofs Manten in Pont arbeiten, kommt aus den osteuropäischen Ländern. Sie übernehmen das Schlachten, Zerlegen, Verpacken. Sie sind Mitarbeiter der S.u.K. Service GmbH Geldern.

Petra Manten ist die Geschäftsleiterin der S. u. K., ihr Mann Heiner Manten führt die Geschäfte der Heinrich Manten Qualitätsfleisch vom Niederrhein GmbH & Co. KG. Eigentümer des vom Großvater in Geldern gegründeten Unternehmens sind neben ihm sein Bruder Peter Franz Manten und dessen Söhne. Es liegen aufregende Tage hinter Familie Manten und dem ganzen Unternehmen. Eigentlich nicht eine Phase, in der man sich viel Zeit für Journalistenfragen nimmt. Doch mit den Äußerungen von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist für ihn das Fass übergelaufen.

Der Minister hatte am Dienstag eine „Null-Toleranz-Politik“ gegenüber Missständen in der Fleischindustrie angekündigt. „Egal, wer Schlachthofbetreiber ist. Wir müssen jetzt diesen Sumpf austrocknen“, so Laumann wörtlich. Ohne jegliche Differenzierung zwischen den Betrieben und ihren Formen. Das will Heiner Manten nicht auf sich sitzen lassen, auch im Sinne anderer gut arbeitender Betriebe.

Schon früh erkannte man in Pont, dass Corona eine Bedrohung sein könnte. „Doch so ein Betrieb ist nicht für eine Pandemie gebaut“, sagt Heiner Manten. Im Pausenraum sind oft 180 Personen, wollen etwas essen und ihre Zigarette rauchen. Tische wurden verlagert, der Raucherbereich wurde vergrößert. „Bei der Arbeit am Band muss alles Hand in Hand gehen, da ist es schwierig, auf einzelne Mitarbeiter zu verzichten. Doch unsere Vorarbeiter haben so manchen Spagat gemacht, damit wir die Pausenzeiten entzerren konnten“, berichtet Petra Manten.

Hygiene ist von Grund auf ein wichtiges Thema im Schlachthof. An den Arbeitsplatz geht es nur in Kleidung, die das Unternehmen zur Verfügung stellt und die dort gewaschen wird. Man muss durch Hygieneschleusen, die Hände waschen und desinfizieren. Die Räume werden jeden Tag desinfiziert. Das alles ist Standard auch ohne Corona. Die Qualitätssicherungsabteilung wacht über die Prozesse. Mit Corona gab es einen Einstellungsstopp. Detlef Küch von der S. u. K. Service: „Es gab plötzlich so viele Bewerbungen wie noch nie. Klar, in Italien und anderen Ländern gab es auf einmal keine Arbeit mehr. Es waren unsere rumänischen und polnischen Mitarbeiter, die diese Entwicklung früh mitbekamen und uns darauf aufmerksam machten.“

Maßnahmen, die gefruchtet haben. Die Belegschaft wurde in der vergangenen Woche durch das Kreisgesundheitsamt komplett getestet. Das Land hatte angeordnet, alle Beschäftigten der Schlachthöfe in NRW auf das Coronavirus zu testen, nachdem in einem Westfleisch-Betrieb in Coesfeld eine hohe Zahl von Infektionen entdeckt worden war. In Pont wurden 424 Proben genommen. Alle sind negativ. Manten ist Corona-frei.

Warum sind es fast nur Polen und Rumänen, die im Schlachthof in er Produktion arbeiten? An der Bezahlung kann es nicht liegen, verrät ein Blick in die Unterlagen. Die Beträge liegen deutlich über dem Mindestlohn. „Wer in Deutschland möchte eine Lehre als Metzger machen?“, fragt Petra Manten.

Detlef Küch erinnert an die Geschichte: „Lange gab es bei uns Haus- und Hofschlachtungen, in Geldern zudem drei Schlachthöfe, neben dem von Heinrich Manten noch Geenen am Bahnhof und Biesen in Hartefeld.“ Dazu kamen städtischen Schlachthöfe, etwa in Krefeld, Duisburg und Moers. Die „Kopfschlächter“ waren Freiberufler. „Damals wurde gutes Geld verdient“, sagt Detlef Küch. Doch unter dem Stichwort „Scheinselbstständigkeit“ wurde diese Struktur durch politischen Druck aufgelöst. Viele suchten sich dann andere Jobs. Als gleichzeitig die Produktion industrieller wurde und die Nachfrage stieg, fehlten die ausgebildeten Mitarbeiter. Zugleich wurde die Öffnung nach Osten gefördert. Detlef Küch: „Ich hatte gute Kontakte in die Länder, und so holten wir die neuen Kollegen zunächst aus Polen ins Land.“

Wer bei Manten arbeitet, ist kein Saisonarbeiter. Es geht um eine Dauerbeschäftigung, viele Mitarbeiter der S. u. K. sind schon länger als zehn Jahre dabei. „Hier werden Familien gegründet, die Kinder gehen hier zur Schule. Wir haben auch Kinder der Mitarbeiter als Auszubildende“, sagt Petra Manten. Knapp 200 der 330 Mitarbeiter wohnen in Werkswohnungen. Etwa 30 Prozent der Belegschaft sind übrigens weiblich. Stefanie Küch von S. u. K. Service: „Es gibt bei uns keine Sammelunterkünfte. Wir haben 54 Wohnungen, in denen fünf bis sechs Personen zusammenleben. Der Trend geht zu Einzelzimmern, aber es gibt auch Doppelzimmer. Die Wohnungen sind in Geldern und seinen Ortschaften und in Issum – über die Region verteilt, oft in zentralen Lagen. „Wir wollten verhindern, dass es an einzelnen Stellen zu einer Konzentration und möglichen Brennpunkten kommt“, sagt Petra Manten. Stefanie Küch ergänzt: „Dabei wohnen die meisten nicht anders als ihre deutschen Nachbarn.“

Auch die Unterbringung der Mitarbeiter wurde jetzt geprüft. Beanstandungen gab es keine. Stefanie Küch berichtet schmunzelnd: „Der Mitarbeiter des Kreises sagte uns nach der ersten Besichtigung, wir sollten ihm nicht nur die Vorzeigewohnungen zeigen, sondern auch die schwierigen Fälle. Dabei war gerade das aus unserer Sicht eine der Wohnungen, in der wir noch ein paar Dinge machen müssen.“

„Schauen Sie sich in den Wohnungen um. Suchen Sie sich einfach aus, welche sie sehen wollen“, sagt Heiner Manten. Machen wir. Ortstermin in Walbeck, ganz zentral am Markt. Wir laufen durch zwei schöne Wohnungen, eine mit großer Dachterrasse. Einige der Bewohner schlafen, sie waren auf Nachtschicht. Tomczak und Beata erzählen in der Wohnküche, in der jeder seinen eigenen Kühlschrank hat, dass sie sich super wohl fühlen. „Das ist ein Stück Zuhause“, sagte Beata, die seit fünf Jahren bei Manten arbeitet.

Die Qualität der Wohnungen spielt eine große Rolle, schließlich will man die Mitarbeiter lange halten. Dazu gehört das Wohlfühlen. Wer neu ins Land oder zum Unternehmen kommt, wohnt die ersten Wochen in einem Willkommenshaus wie im Hotel, absolviert seine Schulungen, geht zum Gesundheitsamt, wird dabei unterstützt, in Deutschland heimisch zu werden. Danach geht es in die eigene Wohnung, möglichst mit Kollegen aus dem gleichen Bereich und der gleichen Schicht. „Wir würden gern noch mehr Wohnungen anbieten, doch es ist schwierig, etwas zu bekommen“, sagt Petra Manten. Verstärkt kaufe man deshalb selbst.

Auch bei der Stadt Geldern betont man, dass es nicht um die Mitarbeiter des Schlachthofs geht, wenn man von Problemhäusern in der Stadt spricht. Das sind im Gelderland wie auch in Emmerich im Regelfall niederländische Leiharbeitsfirmen, die ihre Mitarbeiter dort unterbringen und sie dann an die Arbeitsplätze auf der anderen Seite der Grenze fahren.“ Doch schnell, weiß man bei Manten aus Erfahrung, werden die Dinge vermischt und falsch wahrgenommen.

Heinrich Manten gründete 1950 das Unternehmen. Sein Vater war Viehhändler, sein Großvater auch. Der Schlachthof war zunächst an der Gelderstraße, in Nachbarschaft es heutigen Kinos. 1969 gab es den Umzug nach Pont. 1977 stieg Franz Peter Manten ein, zehn Jahre später Heiner Manten. Die Zahlen haben sich rasant geändert. Früher wurden 500 Schweine in der Woche geschlachtet, heute sind es über 20.000“, so Heiner Manten.

Neben der Justizvollzugsanstalt ist Manten der große Arbeitgeber in Pont. Ortsbürgermeister Rolf Pennings kennt Familie und Betrieb gut, lobt das soziale Engagement. Mit dem Produktionsbetrieb so nahe am Dorfkern gebe es schon mal Probleme wegen der Geruchsbelästigung. Aber bei Manten versuchen man immer sofort, die Ursachen zu finden und das Problem zu lösen. Er räumt ein, auch Bedenken gehabt zu haben, als ein Haus mitten im Dorf gegenüber der Kirche für die Mitarbeiter umgebaut wurde. „Aber das war völlig unberechtigt, es funktioniert bestens.“ Eine andere, etwas jüngere Gruppe sei schon mal etwas lauter. Doch auch dort kümmere sich Manten bestens. „Es ist gut, dass wir die Familie Manten hier haben“, erklärt Pennings.

Was bleibt von diesen Tagen? „Wir haben immer Höhen und Tiefen erlebt, auch große Krisen wie BSE überstanden. Aber diese heftigen Attacken durch Minister Laumann haben mich persönlich tief getroffen“, sagt Heiner Manetn, der überlegt, Ministerpräsident Armin Laschet deswegen anzuschreiben. „So etwas kann man sich doch nicht gefallen lassen.“ Manten sei ein Familienbetrieb im besten Sinne. „Das kann man nur mit viel Herzblut machen“, sagt Detlef Küch. Petra Manten ist es wichtig, den Mitbürgern mögliche Sorgen zu nehmen. „Vor uns braucht niemand Angst zu haben“, sagt sie.

Quelle

 

 

Alle Testergebnisse sind negativ

Artikel aus Niederrhein Nachrichten Online vom 15. Mai 2020 · Autorin Andrea Kempkens

Stefanie Küch (l.) und Petra Manten sind erleichtert, dass kein Mitarbeiter positiv auf Covid 19 getestet wurde. NN-Foto: ak

Nach den gehäuften Corona-Infektionen unter Mitarbeitern von Schlachthöfen, hat die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche landesweite Tests auf das Coronavirus in fleischverarbeitenden Betrieben angeordnet. Im Kreis Kleve wurden die Covid-19-Tests in zwei Schlachtbetrieben durchgeführt, insgesamt 456 Mitarbeiter wurden getestet. Seit heute, 15. Mai, 11.30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt die vollständigen Testergebnisse vor: Alle negativ!

Der überwiegende Teil der im Kreis Kleve getesteten Personen (424) arbeiten im Schlacht- und Zerlegebetrieb Heinrich Manten in Geldern-Pont. „Am vergangenen Freitagabend haben wir erfahren, dass alle unsere Mitarbeiter auf Corona getestet werden sollen. Am Montagmorgen wurden dann die ersten Tests durchgeführt“, sagt Petra Manten, leitende Angestellte des Familienunternehmens. Kein Mitarbeiter habe die Durchführung des Tests verweigert. Parallel dazu überprüfte das Amt für Arbeitsschutz die Unterkünfte der Werksarbeiter auf die Einhaltung der Hygieneverordnungen, ebenso die Betriebsgebäude am Möhlendyck. Das Ergebnis: Es gibt nichts zu beanstanden. Die Unterkünfte sind so ausgestattet, dass Abstände und Hygienestandards eingehalten werden können.

Alle Mitarbeiter leben in Wohnungen und nicht in Sammelunterkünften. „Rund 200 unserer Mitarbeiter wohnen in unseren eigenen 54 Wohnungen, weitere 150 leben mit ihren Familien in Privatwohnungen“, erklärt Stefanie Küch, Personalleitung des Werkvertragsunternehmens S.u.K., Vertragspartner der Firma Manten. Gemeinsam mit Hausverwalterin Maria Imlintz haben Stefanie Küch und ihr Vater Detlef Küch, Bereichsleiter Produktion, am Dienstag und Donnerstag mit den Prüfern des Amtes für Arbeitsschutz alle 54 Wohnungen besucht. „Das Ergebnis war durchweg positiv. Tip-top, um die Prüfer zu zitieren“, freut sich Stefanie Küch.

Auch auf dem Betriebsgelände gab es keinerlei Beanstandungen. Als Unternehmen mit laufender Produktion während der Corona-Pandemie hatte die QS-Abteilung der Firma Manten schon Mitte März verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Mitarbeiter und Kunden zu schützen. Neben einem Einstellungsstopp zum 16. März wurden Fieberkontrollen am Einlass eingeführt, zusätzliche Handdesinfektionsspender installiert, zusätzliche Reinigungen und Desinfektionen in häufig genutzten Bereichen beauftragt und den Mitarbeitern das Arbeiten im Homeoffice ermöglicht, soweit der Arbeitsbereich es zulässt. „Zudem haben wir neue Pausenregelungen mit zeitlich versetzten Pausen eingeführt, um die Mindestabstände einzuhalten, und einen Pausenführer installiert, der auf die Einhaltung der Hygienevorschriften und Schutzmaßnahmen achtet“, sagt Detlef Küch. Für mögliche Quarantänefälle wurden spezielle Quarantänewohnungen eingerichtet und die entsprechende Versorgung organisiert. „39 Schlafplätze stehen in diesen Wohnungen zur Verfügung, die bis heute glücklicherweise noch nicht genutzt werden mussten“, sagt Stefanie Küch.

Die Nachricht, dass bislang kein Mitarbeiter positiv getestet wurde, hat für große Erleichterung bei der Firma Manten gesorgt, zumal es auch unter den 150 Mitarbeitern der Schwesterfirma Fleischmarkt Olpe kein positives Testergebnis gab. „Die letzte Woche war sehr hart für uns“, betont Petra Manten. „Man wird von der Öffentlichkeit leider schnell unter Generalverdacht gestellt. Jeder Schlachtbetrieb ist anders und geht anders mit der Situation um.“ Das kann Detlef Küch nur bestätigen. „Wir arbeiten seit Jahren daran, dass wir die Missstände, von denen oftmals berichtet wird, nicht haben. Trotzdem wird man leicht über einen Kamm geschert und regelrecht angefeindet.“ Die Zusammenarbeit mit den Behörden in den vergangenen Tagen sei dagegen sehr angenehm gewesen, betont Petra Manten, und auch die eigenen Mitarbeiter würden alles dafür tun, dass man diese spezielle Situation gut und möglichst unbeschadet übersteht: „Auch wenn wir ein großes Unternehmen sind, herrscht bei uns eine familiäre Atmosphäre. Wir ziehen alle an einem Strang und achten gegenseitig aufeinander“.

Quelle

Networking auf der Grünen Woche in Berlin

Ende Januar stand die Bundeshauptstadt ganz im Zeichen der 85. internationalen Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, kurz: der Grünen Woche.

In seiner Funktion als Vorsitzender des Verbandes der Fleischwirtschaft e.V. besuchte Heiner Manten die Internationale Grüne Woche in Berlin. Dort traf unter anderen auch Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes. Über 400.000 Messe- und Kongressbesucher aus 75 Ländern, darunter fast jeder Vierte vom Fach, nutzten die Veranstaltung zum Austauschen und Netzwerken. 

Unsere Azubis räumen alle(s) ab

Spaß wird Tradition: Dieses Jahr starten wir zum zweiten Mal mit unseren Azubis beim Bowling – und die haben ordentlich abgeräumt!

Mit den Azubis am Start: Petra und Heiner Manten, Tina Müller, Christoph Bartels und Kai Stratenwerth ließen die Kugel rollen. Auch wenn’s zu diesem geselligen Anlass nichts zu gewinnen gab, legten sich alle mächtig ins Zeug. Denise Goertz beginnt in diesem Jahr ihre Ausbildung zur Industriekauffrau und nutzte die Gelegenheit, unsere Azubis Moritz Gerhards, Madeleine Vervoorst, Lena Maes, Joshua Berbalk, Niklas Ricker, Alexander Cox, Felix Bordin, Jan-Philipp Nickel und Felix Hlavek schon einmal kennenzulernen.

Nach einem Strike von Felix ließen alle den Abend im Café del Sol in Moers gemütlich ausklingen.

Viele gute Gespräche am Tag der Ausbildung

Wie in den vergangenen Jahren nutzten viele interessierte Berufsstarter den Tag der Ausbildung, um sich an unserem Stand über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Manten zu erkundigen. 

Vor Ort am Berufskolleg in Geldern waren unser Personaler Kai Stratenwerth in Begleitung von Christoph Bartels (IT) und Madeleine Vervoorst, unserer Kauffrau für Büromanagement in Ausbildung, die in zahlreichen Gesprächen aus dem Nähkästchen plaudern konnte. Auf große Resonanz stießen die Videos unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter einige Azubis, die Einblick gaben in den Berufsalltag und die kollegiale Zusammenarbeit. 

Besonders nachgefragt wurden die Berufsbilder des Programmierers, Mechatronikers und die kaufmännischen Berufe. 

Vom Kühlhaus in den Ruhestand: Jürgen Schetter geht nach 37 Jahren

Nach über 30 Jahren in unserem Betrieb verabschieden wir Jürgen Schetter in den wohlverdienten Ruhestand. Da ist es dann vermutlich auch wärmer als in unserem Gefrierhaus, das er viele Jahre erfolgreich geleitet hat.

Kalte Hände waren für ihn nie ein Problem. „Daran gewöhnt man sich mit der Zeit – und man ist ja nie allzulange in „Alaska“ (wie wir die TK-Bereiche intern nennen), sagt Jürgen Schetter. Vor mehr als drei Jahrzehnten hat er bei Manten angeheuert und als gelernter Metzger jede Entwicklung unseres Unternehmens begleitet – und auch gestaltet. Als er die Leitung des Gefrierhauses übernahm, arbeiteten dort außer ihm nur zwei Mitarbeiter – heute sind in dem zunehmend immer wichtiger werdenden Bereich der Tiefkühlprodukte schon mehr als zwölf Kollegen tätig. 

Wir waren froh, uns bei der Planung unseres neuen Gefrierhauses auf seine Erfahrung und Einschätzung verlassen zu können. So konnten wir unsere Gefrierkapazität auf 3 Schockfrosträume und 5500 Palettenstellplätze im TK-Lager erweitern. Zuletzt war Jürgen vor allem für die Auftragsabwicklung und Auslagerung unserer Ware mit bis zu 180 Tonnen pro Tag zuständig.

Die Zusammenarbeit mit Jürgen Schetter war all die Jahre geprägt von Respekt, Wertschätzung und Harmonie. Was aber auch nicht überraschen sollte: Vor etwa 15 Jahren hat Jürgen auf einem alten Foto Peter Franz Manten entdeckt – neben ihm in seinem Kindergarten. 

Jürgen, komm gut in den Ruhestand!

 

Die ANUGA war auch 2019 wieder ein großartige Fachveranstaltung

Heinrich Manten und Fleischmarkt Olpe auf der Anuga 2019, der führenden Lebensmittelmesse in Köln vom 9.-13. Oktober.

Wir haben viele unserer langjährigen Kunden getroffen und neue Kontakte geknüpft. Natürlich haben wir uns auch gründlich umgesehen, eine Menge Eindrücke und Inspirationen mitgenommen und fleißig genetzwerkt. Immerhin: Als die größte Fachmesse für Lebensmittel und Getränke weltweit gibt sie den Ton an für die Entwicklungen der ganzen Branche - mit 7.590 Ausstellern und über 170.000 Besuchern!

Und nicht zuletzt, das wollen wir gar nicht unter den Teppich kehren, haben die Köche der „Fetten Kuh“ aus Köln unseren Besuchern einige vorzügliche Leckerbissen serviert, unter anderem der unvergleichliche Bellyburger und herrliche Pastramisandwiches.

Wir freuen uns auf 2021.

Vocatium 2019: Großes Interesse an unserem Betrieb

Auch in diesem Jahr waren wir mit einem Stand auf der Vocatium in Krefeld vertreten. Viele jungen Menschen auf dem Weg in ihre Ausbildung waren interessiert an unserem Familienbetrieb – und nicht selten überrascht von den Möglichkeiten und verschiedenen Berufsbildern, die Manten seinen Azubis bietet. Nach zwei Tagen voller Gespräche freuen wir uns darauf, einigen der Besucherinnen und Besuchern beim Eintritt in die Berufswelt zu unterstützen. 

Und wer uns verpasst hat, kann in einer Schnupperwoche Einblicke in unser Unternehmen gewinnen. Schauen Sie mal rein >>

Ausgelassene Stimmung beim Spätsommerfest

Es ist uns eine liebgewonnene Tradition: unser Sommerfest. In diesem Jahr war es das Spätsommerfest, das viele Kolleginnen und Kollegen aufs Firmengelände lockte.

Das lag vermutlich nicht zuletzt an Jupps unvergleichlicher Currywurst, seinem fantastischen Schaschlik und den leckeren Schnitzeln. Getränke gab es auch für jeden Wunsch - und dazu eine Menge guter Stimmung unter allen Anwesenden. Der Tenor: Nächstes Jahr kommen wir wieder. Wir freuen uns!

Unsere Schinken gehen on-line

Nein, wir treiben die Automatisierung nicht auf die Spitze. Und schon gar nicht auf Kosten unserer Schinken. Die bleiben Handarbeit. Und doch haben wir modernisiert.

„On-line-Produktion“ bezeichnet die Produktion auf einer Fertigungslinie. Und genau so haben wir unsere Schinkenproduktion jetzt angelegt: in einer Produktionslinie zusammen mit der Grobzerlegung. Die Zusammenlegung der beiden Produktionsstrecken ist ein weiterer großer Meilenstein für unseren Familienbetrieb. Von dort wandern die Produkte nun gesammelt in unseren neu organisierten und optimierten Kommissionierungsbereich.

„Ganz ehrlich: Wir sind ziemlich stolz auf diesen Kraftakt“, sagt Michael May, Metzgermeister und Bereichsleiter SUK Produktion. Grobzerlegung und Feinzerlegung sind jetzt direkt miteinander verzahnt. Bislang wurden die Produkte an einem Band grob zerlegt, während die Schinkenzerlegung in einem anderen Produktionsbereich stattfand. Ohne Transport und Zwischenlagerung der Teilstücke befindet sich die Schinkenzerlegung jetzt in demselben Produktionsprozess. An einem Band werden alle Produkte hergestellt und in Kisten verpackt, die per Vollkistentransport automatisiert befördert werden. „Wir sparen so viele Wege und Zwischenlagerungen.“

Der Umbau bringt aber auch viele Vorteile für die Gesundheit unsere Mitarbeiter: Zum einen werden unnötige Hebebewegungen vermieden, die den Rücken belasten können. Die Schinken müssen nicht mehr von Hand an Haken auf- und abgehangen werden. „Immerhin wiegen die Schinken etwa 15 Kilogramm. Bei täglich bis zu 7.500 Schinken stellt dies eine erhebliche Entlastung unserer Mitarbeiter dar“, erläutert May. Zum anderen haben die Mitarbeiter feste Plätze in der Produktion, an denen sie arbeiten. Diese Spezialisierung im Schnitt in Verbindung mit den optimierten Arbeitsabläufen und die bis ins Kleinste geplante Produktionsstrecke erhöhen die Qualität im Endprodukt. Michael May dazu: "Wir können verlässlicher planen. Die hohe Ergonomie bringt für alle Vorteile: vom Mitarbeiter am Band bis zur Produktübergabe an Verpackung und Logistik.“

Einzige Ausnahme bilden die Bäuche mit ihrer großen Varianz. Um die Auslastung der Bänder zu erhöhen und Leerlauf im Produktionsfluss zu vermeiden, werden die Rohprodukte auf der der Kerze vorsortiert. Die Auslagerung aus dem Gesamtprozess ist aus diesen Gründen noch immer sinnvoll.

Im Fokus: Handwerk trifft auf digitale Automation

Vom Niederrhein in die ganze Welt: Die Firma Heinrich Manten aus Geldern ist ein Familienbetrieb, der Tradition und Innovation konsequent miteinander verbindet. Verantwortungsbewusst im Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt, ist der erfolgreiche Mittelständler ein attraktiver Arbeitgeber mit einer großen Vielfalt an Berufsfeldern.

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