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Hier finden Sie News rund um unser Unternehmen. Egal ob wir uns lokal engagieren, in zusätzliche Gebäude oder Technik investieren oder auf Messen und anderen Veranstaltungen unterwegs sind – hier erfahren Sie alles aus erster Hand.

Das Team Manten wächst

In diesem Jahr begrüßen wir gleich sechs neue Auszubildende in unseren Reihen. Und wer sich fragt, was aus unseren ehemaligen Azubis geworden ist, findet hier die Antwort.

Für fast alle Bereiche unseres Familienbetriebes haben wir patente Unterstützung gefunden: Unsere Auszubildenden haben sich bereits hervorragend eingelebt und übernehmen schon jetzt wichtige Tätigkeiten. Wir heißen willkommen: Konstantin Miß und Niklas Thomalla als Auszubildende zum Industriekaufmann und Gurpreet Singh in seiner Ausbildung zum Kaufmann Groß- und Außenhandel seit August dieses Jahres. Ein Jahr früher gestartet und daher ein kleines bisschen eher im Betrieb angekommen sind bereits Anna Seyen auf ihrem Weg zur Kauffrau für Büromanagement, Denise Goertz als auszubildende Industriekauffrau, Nico Wibmer als Azubi zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Kira Waerder als Azubi zur Kauffrau Groß- und Außenhandel. Schön, dass ihr da seid!

Und unsere ehemaligen Azubis?

Lena Maes und Alexander Cox haben wir in die Auftragsabwicklung übernommen. Sie ergänzen unser Team perfekt und sind aus unserer Familie nicht mehr wegzudenken. Dasselbe gilt auch für Niklas Ricker im Materialeinkauf und Joshua Berbalk in der IT. Toll, dass ihr geblieben seid!

Corona-Infektionen bei Manten zeigen: Impfung schützt

Ende August hatten sich
90 Manten-Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert, mit den gemeldeten Kontaktpersonen standen zeitweise über
120 Personen unter Quarantäne. Die Ausbreitung der Infektion ist unter Kontrolle.

„Wir konnten die Infektionen auf eine Reiserückkehr zurückführen“, erläutert Sebastian Manten den schnell eingedämmten Ausbruch. Dass es sich um die hochansteckende Delta-Variante handelt, erklärt die rasche Ausbreitung.

„Wir testen unsere Mitarbeiter täglich, so dass wir sehr schnell einen Überblick über das Infektionsgeschehen hatten“, so Sebastian Manten weiter. 19 der infizierten Mitarbeiter seien nach eigenen Aussagen geimpft. „Die sind weitestgehend symptomfrei, was uns in unserer Entscheidung bestätigt, bereits vor Wochen allen Mitarbeitern und ihren Angehörigen ein Impfangebot in unserem Betrieb gemacht zu haben, das von einem Großteil auch angenommen wurde.“

Schon seit weit über einem Jahr sind unsere Hygienemaßnahmen mehr als umfangreich und übertreffen die gesetzlichen Vorgaben. Und jetzt haben wir noch mal nachgelegt: Wir testen täglich alle Mitarbeiter unabhängig vom Arbeitsplatz mit einem PCR-Test, am Anfang der Woche vor Arbeitsbeginn mit zusätzlichen Schnell-Tests. Positiv getestete Mitarbeiter aus Werkwohnungen werden in extra vorgesehenen Quarantänewohnungen untergebracht und durch unsere Kollegen versorgt. Außerdem gibt es einen Telefonservice, um Mitarbeitern auf Wunsch eine weitere Versorgung anbieten zu können.

Ebenso selbstverständlich unterstützen wir die Kontaktpersonen unserer infizierten Mitarbeiter, die unter Quarantäne stehen – ganz gleich, ob bei uns beschäftigt oder nicht. Und um das Risiko der Ansteckung bei geimpften Kontaktpersonen zu minimieren (die nicht in eine betriebliche Quarantäne dürfen), arbeiten diese in separaten Teams, um weitere Infektion zu vermeiden.

„Wir arbeiten sehr eng mit der Stadt Geldern und dem Kreisgesundheitsamt zusammen und stehen in engem Austausch mit den Behörden, um Maßnahmen und Vorgehen fallgenau abzustimmen“, erklärt Sebastian Manten. „Die gesetzlich vorgeschriebenen Coronatests führen wir bei unseren Mitarbeitern schon seit Juli 2020 durch und testen sogar noch darüber hinaus, gerne auch Angehörige unserer Kollegen.“

Mittlerweile sind die Zahlen rückläufig, die ersten Mitarbeiter sind aus der Quarantäne zurück. Was ihm besonders wichtig ist, betont Sebastian Manten zum Schluss noch einmal: „Unsere geimpften Mitarbeiter haben so gut wie keine Symptome. Die Impfung wirkt und schützt vor schweren Verläufen. Ich kann nur alle bisher Ungeimpften dazu auffordern, sich impfen zu lassen, denn selbst bei einer Ansteckung ist die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs ganz offensichtlich äußerst gering.“

Johanna Manten übergibt die Leitung des Lebendvieheinkaufs

Nach 23 Jahren in unserem Familienbetrieb verlässt uns Johanna Manten in den wohlverdienten Ruhestand. Obwohl: So ganz ruhig wird es bei ihr wohl eher nicht werden.

„Meine große Leidenschaft ist das Reisen, das war es schon immer”, verrät sie uns und man merkt ihr diese Begeisterung an. „Nach so vielen Jahren mit diesem tollen Team fällt mir der Abschied aber auch ein bisschen schwer.” So viele Jahre sind ziemlich genau 23: Im Jahr 1998 hatte sich Johanna Manten entschieden, in die Berufswelt zurückzukehren. Als gelernte Erzieherin hatte sie sich zuvor um ihre Kinder Sebastian, Verena und Marcel gekümmert und sich außerdem vielfältig ehrenamtlich engagiert.

Ihr Wunsch kam genau zum richtigen Zeitpunkt, da wir dringend Unterstützung im Einkauf Lebendvieh brauchten. Dieser Bereich ist ein sehr persönliches Geschäft, denn viele landwirtschaftliche Betriebe und Lieferanten begleiten uns seit langer Zeit. Hier muss man nicht nur fachlich auf der Höhe sein, sondern auch und vor allem mit Menschen umgehen können. Und wer Johanna kennt, weiß, dass sie genau das hervorragend kann. Sie hatte als Teil der Geschäftsführung nicht nur den Einkauf fest im Griff, sondern sorgte auch intern immer dafür, dass wir uns hier wohlfühlen: Sie hat Betriebsfeiern organisiert, sich um Weihnachtsgeschenke gekümmert und nie einen Geburtstag vergessen.

Da wundert es nicht, dass die Lücke, die sie hinterlässt, groß ist, auch wenn die Nachfolge schon geregelt ist. „Ihr werdet gar nicht merken, dass ich nicht mehr da bin”, sagt sie mit einem Schmunzeln und zwinkert ihrem Sohn Sebastian zu, der nun erst mal den Einkauf an der Seite von Vanessa Unger unterstützen wird.

Liebe Johanna, du wirst uns allen fehlen. Wir wünschen dir viel Spaß im nächsten Abschnitt deines Lebens und dass dein Ruhestand lange nicht so ruhig wird, wie er sich anhört!

Wir wurden geblitzt

Und zwar mehrfach. Es ist an der Zeit für neue Fotos für unsere Website.

In den nächsten Wochen wird ordentlich weiter geblitzt, quer durch alle Abteilungen, einmal durch den gesamten Betrieb. Wie zum Beispiel unsere Azubis, die sich bei bestem Wetter erst in Schale und dann in Pose geworfen haben. Wir haben mit viel Spaß das Fotoshooting begleitet - und was sollen wir sagen: Die ersten Fotos, die wir gesehen haben, sind super geworden!

Und wir wetten, alle werden mit mindestens genauso viel Enthusiasmus dabei sein wie unsere Azubis. Selbstverständlich blicken wir auch dann hinter die Kulissen und fotografieren den Fotografen beim Fotografieren! Schauen Sie in den nächsten Tagen und Wochen also immer mal wieder bei uns vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild unseres Teams!

Schlachthof Manten beklagt mangelnde Unterstützung – und impft die Belegschaft selbst

Bericht aus der RP vom 7. Juli 2021

Heinrich Manten Qualitätsfleisch vom Niederrhein GmbH & Co. KG organisierte selbst eine Impfaktion für ihre Mitarbeiter. Von welchen Behörden sich das Unternehmen enttäuscht zeigt.

Dr. Schädlich und Dr. Weinz (hinten) begleiteten die Impfaktion. 

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Schutz vor Infektionen bei der Heinrich Manten Qualitätsfleisch vom Niederrhein GmbH & Co. KG das beherrschende Thema. Ein Schlachthof mit Kühlanlagen und Lüftung ist schließlich ein Arbeitsplatz, an dem das Virus sich gern verbreitet. Trotz der hohen Hygienestandards wurden schon früh im vergangenen Jahr weitere Maßnahmen getroffen, um die Mitarbeiter vor der Infektion zu schützen. Weitgehend mit Erfolg, doch kurzzeitig gab es auch bei Manten in Pont so viele positive Testungen, dass die Quarantäne für den gesamten Betrieb drohte. Umso erleichterter ist man jetzt bei Manten, dass ein Großteil der Belegschaft geimpft werden konnte.

Der Weg dahin war allerdings steinig. Entsprechend enttäuscht ist Heiner Manten von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Der habe zwar erkannt, dass es sinnvoll ist, in der Branche regelmäßig zu testen. „Das war auch eine richtige Entscheidung, auch wenn wir die Kosten dafür tragen mussten. Ich habe mich selbst in einer Telefonkonferenz mit dem Ministerium für diese Lösung eingesetzt“, sagt Heiner Manten.

Bereits über eine Million Euro habe das Unternehmen für die Testungen mittlerweile ausgegeben. Doch leider sei Laumann nicht auf die Idee gekommen, dass es auch sinnvoll wäre, die Mitarbeiter in den Schlachtbetrieben vorrangig zu impfen. In anderen Bundesländern sei das anders gewesen, in Nordrhein-Westfalen nur in einzelnen Landkreisen. So habe man bei Manten viel Energie eingesetzt, um eine Lösung zu finden, die Belegschaft zu impfen. Auch der Kreis Kleve oder die Kassenärztliche Vereinigung hätten das Unternehmen dabei nicht unterstützt, heißt es.

Am Ende gelang es mit der Issumer Apotheke „Zur Herrlichkeit“ und den Betriebsärzten Dr. Rainer Schädlich und Dr. Christof Weinz, die große Impfaktion auf die Beine zu stellen. Petra Manten: „Zunächst haben wir unsere Mitarbeiter befragt und in Erfahrung gebracht, wer sich impfen lassen will. Dazu leisteten wir, wo erforderlich, mit Hilfe von Dolmetschern die nötige Aufklärungsarbeit auch bei unseren Kollegen aus Osteuropa.“ 18 Helfer vor allem aus der Familie sorgten für den reibungslosen Ablauf. „Es gab einen Notfallplan und eine komplette Erstversorgungsausrüstung, bei deren Zusammenstellung uns die Apotheke toll unterstützt hatte. Diese hatte auch den Impfstoff vorbereitet und bereits aufgezogen“, so Petra Manten weiter.

Auf der „Impfstraße“ in Pont sei dann alles reibungslos gelaufen. Petra Manten: „Das Impfangebot wurde gut angenommen, und wir konnten bei aller Aufregung hinterher in viele glückliche und dankbare Gesichter blicken. Nicht nur bei unseren Mitarbeitern, die auch mit dem Bus aus Olpe gekommen waren, sondern auch bei ihren Freunden und Familien, denen wir restliche Impfdosen zur Verfügung stellen konnten.“

Auch aus Sicht von Rainer Schädlich war es eine gelungene Aktion: „Wenn man praxisorientiert ist, kann man auch mit einfachen Mitteln und ohne großen Wasserkopf so eine Aktion organisieren“, sagte der Lungenfacharzt aus Straelen.

Auch bei Manten gibt es allerdings Mitarbeiter, die sich aus verschiedenen Gründen noch vor der Spritze gedrückt haben. Mit intensiver Aufklärungsarbeit auch auf Polnisch und Rumänisch will man nun versuchen, die Impfquote noch weiter zu erhöhen.

Zum Artikel in der RP

Wir haben geimpft!

Wir haben geimpft. Jedem unserer Mitarbeiter konnten wir ein Impfangebot machen. Die von uns initiierte Aktion wurde von 18 Helfern aus unserer Belegschaft tatkräftig unterstützt. Danke dafür!

Zunächst haben wir unsere Mitarbeiter befragt und in Erfahrung gebracht, wer sich impfen lassen wollte. Dazu leisteten wir, wo erforderlich, mit Hilfe von Dolmetschern die nötige Aufklärungsarbeit, auch bei unseren Kollegen aus Osteuropa. Wir haben uns um den ganzen Ablauf gekümmert und unsere freiwilligen Helfer mit allem ausgerüstet, was gebraucht wurde. Fürs leibliche Wohl war selbstverständlich ebenfalls gesorgt - genauso wie für gutes Wetter. Es gab einen Notfallplan und eine komplette Erstversorgungsausrüstung, bei deren Zusammenstellung uns die Apotheken toll unterstützt haben. Diese hatten auch den Impfstoff vorbereitet und bereits aufgezogen.

Auf unserer Impfstraße lief dann auch alles reibungslos - vom Warten in der Schlange bis zum Piks nach dem Aufklärungsgespräch der beiden Betriebsärzte. Das Impfangebot wurde sehr gut angenommen, wir konnten bei aller Aufregung - so etwas machen wir ja nicht alle Tage - in viele glückliche und dankbare Gesichter blicken. Und das nicht nur bei unseren Mitarbeitern und unseren Kollegen aus Olpe (die extra mit dem Bus angereist waren), sondern zum Teil auch bei ihren Freunden und Familien, denen wir restliche Impfdosen zur Verfügung stellen konnten.

Selbstverständlich werden wir die Aktion mit der Zweitimpfung abschließen.

Sebastian Manten neu in Geschäftsführung

Sebastian Manten verstärkt seit April die Geschäftsführung bei Heinrich Manten; er bildet mit Heiner Manten und seinem Vater Peter Manten eine Dreierspitze.

Seine Schwerpunkte im Familienbetrieb liegen weiterhin im Vertrieb und der Ein- und Verkaufsleitung; er möchte die bereits hervorragende Partnerschaft mit Lieferanten und Kunden weiter ausbauen. Zudem ergänzt er ab sofort die Betreuung des Personals innerhalb der Produktion. "Ich bin begeistert, wie gut es gelingt, unsere Mitarbeiter aus Osteuropa ins Manten-Team aufzunehmen. Ich freue mich sehr, dass ich mich dieser Aufgabe anschließen kann."

Auch diese Geschichte hat die RP-Redaktion bewegt

Der Blick hinter die Kulissen unseres Betriebes war für Dirk Möwius, Reporter der RP, einer der besondere Momente 2020

Geben wir es zu: Wir alle neigen gern zu Verallgemeinerungen. Das gilt besonders für Politiker, aber auch für uns Journalisten. Eine ausgewogene, differenzierte Betrachtung passt ja auch schlecht in eine Schlagzeile. Und so traf es in der Corona-Krise eine komplette Branche: Weil es bei einigen großen Schlachtbetrieben zu massiven Corona-Ausbrüchen kam, wurden alle über einen Kamm geschert. „Egal, wer Schlachthofbetreiber ist. Wir müssen jetzt diesen Sumpf austrocknen“, sagte zum Beispiel Minister Karl-Josef Laumann.

Das war die Stelle, an der es Petra und Heiner Manten reichte. Auch wenn es sie sonst nicht in die Öffentlichkeit drängt und sie gerade in diesen Corona-Tagen Stress genug hatten, luden sie mich nach Pont zur Heinrich Manten Qualitätsfleisch vom Niederrhein GmbH & Co. KG ein. Sie zeigten mir alles, was ich sehen wollte, sie wichen keiner Frage aus, und sie öffneten auch ihre Mitarbeiter-Wohnungen.

Mein Fazit: Natürlich ist ein Schlachthof für uns kein schöner Ort. Es wird dort hart und unter schwierigen Bedingungen gearbeitet. Aber es wird dort alles getan, das Virus fern zu halten. Dass die Belegschaft aus Polen und Rumänien immer wieder gern zu Manten kommt und es wenig Fluktuation gibt, sollte für sich sprechen. Vergleichbare Wohnmöglichkeiten hätten wir als Studenten gern gehabt, von den Erinnerungen an die Bundeswehrzeit möchte ich gar nicht sprechen. Natürlich gibt es auch bei uns Massenunterkünfte mit unsäglichen Zuständen, aber da geht es um andere Arbeitgeber und Vermieter, die Politik und Ordnungsbehörden sich gern vorknüpfen können.

Nehmen wir uns also vor, in Zukunft nicht einfach ein Generalurteil zu fällen, sondern genau und individuell hinzuschauen. Vielleicht lernt das auch Karl-Josef Laumann noch.

(Autor: Dirk Möwius, hier geht es zum kompletten RP+ Artikel mit allen besonderen Geschichten aus 2020)

Kleine Kraftwerke mit großer Wirkung

Man kann der Energiewende von weitem zunicken und so weitermachen wie bisher. Oder man macht es wie wir und treibt die Umstellung auf eine energiebewusste Produktion zielstrebig voran. Auch als energieintensives Unternehmen, wie wir eines sind.

Das machen wir zum Beispiel mit unseren Blockheizkraftwerken (BHKW), die wir 2016 und 2018 gebaut haben. Betrieben mit Gas, erzeugen sie die benötigte Wärme für unseren Betrieb, für unsere Heizung etwa und die Prozesswärme, die wir in der Produktion benötigen. Eine zusätzliche Heizungsanlage dient nur noch zur Absicherung im Falle einer Störung im BHKW. Während der Wärmeproduktion erzeugt unser BHKW gleichzeitig Strom – mit einem Wirkungsgrad von mehr als 80 Prozent. Die BHKW laufen nur dann, wenn Prozesswärme benötigt wird. An Tagen, an denen wir nicht produzieren, sind die Geräte nicht im Betrieb. So sorgen wir für die ökologisch beste Energiebilanz.

Seit Anfang 2019 konnten wir so unsere Stromabnahme auf etwa ein Drittel reduzieren. In Kombination mit den Photovoltaik-Anlagen auf unseren Dachflächen, die über 720.000 kW klimaneutralen Strom im Jahr produzieren, konnten wir unseren CO2-Fußabdruck um mehrere Nummern verkleinern. In Zahlen: Mit unserem Strommix ersparen wir der Umwelt jährlich mehr als 2.300 Tonnen CO2, das sind über 1,1 Millionen Kubikmeter des schädlichen Gases. Wenn wir diese Kubikmeterwürfel nebeneinanderlegen würden, ergäbe das eine Fläche von über 150 Fußballfeldern! Durch den Einsatz unserer BHKW emittieren wir weniger CO2 als bei der Verwendung des üblichen Strommixes in Deutschland.

Doch das wollen wir noch übertreffen. Unsere BHKW-Anlagen sind so konzipiert, dass wir sie problemlos gegen die nächste Generation der Energieerzeugung austauschen können: In den kommenden Jahren werden wir auf energieneutral erzeugten Wasserstoff umrüsten, sobald die Technik serienreif und der Wasserstoff wirklich „grün“ ist. „Dieses Ziel haben wir fest im Blick“, sagt Marcel Manten, der zur jungen Generation im Familienbetrieb gehört. „Wir sind stolz auf die Energieeinsparungen, die wir schon jetzt erreichen. Das zeigt uns, dass wir auf einem zukunftsweisenden Weg sind.“

Alle an Bord: Azubis paddeln über die Niers

Die Manten-Azubis sind auch privat befreundet. Anfang des Monats stand Paddeln auf dem Programm. Mit Proviant ging es an Bord eines Bootes über die Niers.

Die Paddeltour ab Geldern hatten die Azubis selbst organisiert. Die Fäden hielt Lena Maes in der Hand, die mit Alexander Cox zwar ihre Ausbildung in diesem Jahr bereits erfolgreich abgeschlossen hat, von den übrigen Auszubildenden aber dennoch eingeladen wurden. „Wir haben eine Azubi-WhatsApp-Gruppe, und da waren Alexander und ich noch drin, da gehört man eben dazu“, erzählt Lena. „Wir sind auch privat befreundet und kennen uns zum Teil seit Jahren, da sind solche Ausflüge nicht selten.“ Vier oder fünf Stunden hätten sie sich auf der Niers flussabwärts treiben lassen – mit einer Picknickpause am Umsetzpunkt. 

Den Tag haben Felix Bordin, Madeleine Vervoorst, Anna Seyen, Lena Maes, Kira Waerder, Liam van Berlo, Alexander Cox und Jan-Philipp Nickel dann bei Lena ausklingen lassen. „Wir haben einfach Pizza bestellt, denn Pizza geht ja immer“, lacht Lena Maes. 

Wir beantworten Ihre Fragen: unsere Mitarbeiter

Wir hatten eingeladen, uns Fragen über unseren Betrieb und unsere Arbeit zu stellen und versprochen, diese so offen wie möglich zu beantworten. Vielen Dank für Ihr Interesse schon jetzt. Zur Beantwortung haben wir mehrere thematisch ähnliche Fragen zusammengezogen und in einem Beitrag an dieser Stelle behandelt.

Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, stellen Sie diese gerne an fragen(at)heinrichmanten.de. Und schauen Sie immer mal wieder rein, denn wir antworten weiter. Versprochen.

Den Anfang machen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für deren Unterstützung wir unwahrscheinlich dankbar sind. Zurzeit arbeiten unsere Mitarbeiter in Schlachtung und Zerlegung im Rahmen eines Werkvertrags bei uns. Das ist in unserer Branche nichts Unübliches, ebenso wenig wie zum Beispiel in der Autoindustrie oder anderen produzierenden Branchen. Trotzdem sprechen wir von „unseren“ Mitarbeitern, weil sie ganz einfach Teil unseres Teams sind.

Werkverträge haben in fleischverarbeitenden Betrieben eine lange Geschichte. Früher, also etwa um die Jahrhundertwende vom 19. ins 20 Jahrhundert, übernahmen sogenannte Kopfschlächter die Schlachtung und Zerlegung der Tiere. Sie waren alle selbstständig und nicht nur für einen Schlachthof tätig, sondern für mehrere aus der Region. Aus diesen Auftragsarbeiten wurden später Werkverträge.

Und jetzt setzen wir auf die tatkräftige Unterstützung unserer Mitarbeiter, von denen nicht wenige aus Polen und Rumänien stammen. Um das in Zahlen zu verdeutlichen: Bei uns arbeiten derzeit knapp 480 Mitarbeiter, darunter unter anderem 291 aus Rumänien, 41 aus Polen und 106 aus Deutschland. Keiner unserer Mitarbeiter erhält nur den Mindestlohn oder gar weniger. Wir zahlen unseren Mitarbeitern im Schnitt 12,50 Euro. Das ist mehr als der Branchenschnitt. Und wir achten auf die Einhaltung der Arbeitszeiten (im Schnitt 8 Stunden am Tag an 6 Tagen pro Woche), weil uns die Gesundheit unserer Mitarbeiter sehr am Herzen liegt. Und die hört nicht hinter dem Betriebsgelände auf. Wir legen großen Wert auf eine möglichst lange Zusammenarbeit, die aktuell bei durchschnittlich drei Jahren nach der Probezeit liegt. Besonders freuen wir uns über die Mitarbeiter, die schon viel länger bei uns sind und deren Kinder bei uns eine Ausbildung machen. Wir kümmern uns um berufsbegleitende Deutschkurse, unterstützen bei Behördengängen, beim Ausfüllen von Formularen, dem Abschluss von Versicherungen und Verträgen und sorgen für einen Fahrdienst, der unsere Mitarbeiter sicher zum Arbeitsplatz und wieder nach Hause bringt. Und auch um das Zuhause kümmern wir uns. Wir haben ein Willkommenshaus, in das neue Mitarbeiter zunächst einziehen, um sich hier in der Region einzurichten. Und dann stellen wir ihnen eine Wohnung zur Verfügung. Das sind Wohngemeinschaften mitten im Ort, unter Einheimischen sozusagen.

Aber sehen Sie selbst, wie so ein Arbeitsalltag unserer Mitarbeiter gerade aussieht:

Ein ganz normaler Arbeitstag in einer außergewöhnlichen Zeit

Auch in Krisenzeiten ist bei uns Arbeit Alltag. Unsere Hygienestandards und die unserer Partnerbetriebe waren schon immer sehr hoch, aber auch wir haben unsere Bemühungen verstärkt und unser Hygienekonzept erweitert. Aber sehen Sie selbst.