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Hier finden Sie News rund um unser Unternehmen. Egal ob wir uns lokal engagieren, in zusätzliche Gebäude oder Technik investieren oder auf Messen und anderen Veranstaltungen unterwegs sind – hier erfahren Sie alles aus erster Hand.

Manten ist Top-Arbeitgeber in der Region

Der „Niederrhein Manager“ hat Heinrich Manten als einen der besten Arbeitgeber in der Region ausgezeichnet.

Mit Stolz tragen wir ab sofort das Label „Attraktiver Arbeitgeber“, das uns vom Business-Magazin „Niederrhein Manager“ verliehen worden ist. „Wir sehen das als Bestätigung, denn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schon immer Teil unserer Familie“, so Marcel Manten über die Auszeichnung. „Bei uns arbeiten Menschen verschiedener Nationalitäten und jeden Alters, vom Schulabgänger in der Ausbildung bis zum Mitarbeiter, der sein Renteneintrittsalter schon hinter sich gelassen hat, aber trotzdem weiter Teil unseres Teams sein möchte.“

Zusammenhalt wird in der Manten-Familie großgeschrieben. „Gerade jetzt in Zeiten der Pandemie hat es sich gezeigt, dass wir uns alle aufeinander verlassen können“, so Marcel Manten weiter. Diese Wertschätzung erfahren schon die Auszubildenden, die ihre Ausbildung aktiv mitgestalten können. „Und wir haben eine sehr hohe Übernahmequote“, freut sich Manten. „Es ist toll, dass so viele Azubis nach ihrer Ausbildung in unserem Betrieb bleiben.“ 

Unterstützung erfahren alle Mitarbeiter etwa bei Behördengängen, der Gründung von Fahrgemeinschaften, dem Finden geeigneter Unterkünfte und von Kindergartenplätzen in der Nähe. Um all das kümmert sich der Familienbetrieb. Marcel Manten: „Wir möchten, dass sich unsere Mitarbeiter bei uns wohlfühlen. Wir arbeiten seit jeher in einer familiären Atmosphäre zusammen, und das soll auch so bleiben.“

Fleischmarkt Olpe wird 50 - und die ganze Region feiert mit

Unser Schwesterunternehmen, der Fleischmarkt in Olpe, feiert dieser Tage sein 50-jähriges Jubiläum. Wir gratulieren vom Niederrhein ins Sauerland!

Manten besteht Audit für „Initiative Tierwohl“

Heinrich Manten freut sich über das bestandene Audit für die "Initiative Tierwohl" (ITW). Das Label, mit dem Manten ab sofort seine Fleischprodukte vermarkten darf, signalisiert dem Verbraucher bessere Haltungsbedingungen der Tiere.

"Mit Bestehen des Audits wird uns bescheinigt, dass wir das Fleisch von ITW-Schweinen vertreiben dürfen. Das bedeutet, dass die Schweine unserer Landwirte 10 Prozent mehr Platz im Stall haben, Rauhfutter gefüttert wird und den Tieren organisches, rohfaserreiches Beschäftigungs- und Spielmaterial zur Verfügung steht", erläutert Sebastian Manten, Geschäftsführer und Einkaufsleiter, die Funktion des Labels. "Für uns bedeutet es, dass 90 Prozent der Schweinelieferanten, mit denen wir zusammenarbeiten, ab Ende des 1. Quartals 2022 die Anforderungen der Initiative Tierwohl erfüllen, womit wir uns ganz klar vom Wettbewerb der Schlachtindustrie abheben. Zudem stammen mittlerweile 93 Prozent unserer Schweine aus deutscher Geburt, im Frühjahr nächsten Jahres werden es 95 Prozent sein." Manten sieht die Ziele der Initiative Tierwohl als Chance und Herausforderung der deutschen Tier- und Fleischproduktion, da somit der Grundstein für die Abhebung des Marktes von Europa gegeben ist. Die konventioenelle Tierhaltung hingegen ist ein Auslaufmodell. Dazu setzt Manten auf die 5xD-Lösung, um auch der heimischen Land- und Fleischwirtschaft den Rücken zu stärken: Schweine in der Fleischproduktion sollen in Deutschland geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und verarbeitet werden.

Die "Initiative Tierwohl" ist ein branchenübergreifender Zusammenschluss aus Fleischwirtschaft, Landwirtschaft und Einzelhandel für mehr Tierwohl in der Fleischproduktion. Alle Teilnehmer übertreffen gesetzliche Standards in der Tierhaltung, die regelmäßig und unabhängig überprüft wird. "Wir freuen uns sehr, als Teil der 'Initiative Tierwohl' zu besseren Haltungsbedingungen der Tiere beizutragen", so Sebastian Manten.

Heinrich Manten leistet Beitrag zum „Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz“

Unter der Leitung der Hochschule Niederrhein haben die IHK Mittlerer Niederrhein sowie fünf Unternehmen aus der Region, darunter Heinrich Manten, Maßnahmen zur Energieeinsparung erarbeitet.

Im Energieeffizienz-Netzwerk „Energiekostenmanagement-DIALOG 2“ können so über 18.000 Megawattstunden pro Jahr eingespart werden, was die Unternehmenswerte um vier Millionen Euro steigert. Ein weiteres Netzwerk ist in Planung.

„Auf das Ergebnis können die teilnehmenden Unternehmen stolz sein“, erklärt Professor Ulrich Nissen vom Lehrstuhl für Controlling und Energiemanagement am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule. Er war mit seinem Team verantwortlich für Moderation und Organisation des Netzwerks. Dominik Heyer, Energiereferent der IHK Mittlerer Niederrhein, ergänzt: „Das Netzwerk war auf die systematische Weiterentwicklung der in den Unternehmen vorhandenen Energiemanagementsysteme ausgerichtet.“

Durch seine Meldung bei der bundesweiten Initiative für Energieeffizienz-Netzwerke hat es einen offiziellen Beitrag zum „Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz“ geleistet.

Heinrich Manten ist seit langem ganz vorne mit dabei, wenn es um Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit geht; durch einen bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen und durch die Reduktion von Emissionen in Luft und Wasser. Getreu unserem Motto: Wir schützen unsere Heimat, denn sie gibt uns alles, was wir zum Leben brauchen.

Das Team Manten wächst

In diesem Jahr begrüßen wir gleich sechs neue Auszubildende in unseren Reihen. Und wer sich fragt, was aus unseren ehemaligen Azubis geworden ist, findet hier die Antwort.

Für fast alle Bereiche unseres Familienbetriebes haben wir patente Unterstützung gefunden: Unsere Auszubildenden haben sich bereits hervorragend eingelebt und übernehmen schon jetzt wichtige Tätigkeiten. Wir heißen willkommen: Konstantin Miß und Niklas Thomalla als Auszubildende zum Industriekaufmann und Gurpreet Singh in seiner Ausbildung zum Kaufmann Groß- und Außenhandel seit August dieses Jahres. Ein Jahr früher gestartet und daher ein kleines bisschen eher im Betrieb angekommen sind bereits Anna Seyen auf ihrem Weg zur Kauffrau für Büromanagement, Denise Goertz als auszubildende Industriekauffrau, Nico Wibmer als Azubi zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Kira Waerder als Azubi zur Kauffrau Groß- und Außenhandel. Schön, dass ihr da seid!

Und unsere ehemaligen Azubis?

Lena Maes und Alexander Cox haben wir in die Auftragsabwicklung übernommen. Sie ergänzen unser Team perfekt und sind aus unserer Familie nicht mehr wegzudenken. Dasselbe gilt auch für Madeleine Vervoorst in der Abteilung Einkauf, Niklas Ricker im Materialeinkauf und Joshua Berbalk in der IT. Toll, dass ihr geblieben seid!

Corona-Infektionen bei Manten zeigen: Impfung schützt

Ende August hatten sich
90 Manten-Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert, mit den gemeldeten Kontaktpersonen standen zeitweise über
120 Personen unter Quarantäne. Die Ausbreitung der Infektion ist unter Kontrolle.

„Wir konnten die Infektionen auf eine Reiserückkehr zurückführen“, erläutert Sebastian Manten den schnell eingedämmten Ausbruch. Dass es sich um die hochansteckende Delta-Variante handelt, erklärt die rasche Ausbreitung.

„Wir testen unsere Mitarbeiter täglich, so dass wir sehr schnell einen Überblick über das Infektionsgeschehen hatten“, so Sebastian Manten weiter. 19 der infizierten Mitarbeiter seien nach eigenen Aussagen geimpft. „Die sind weitestgehend symptomfrei, was uns in unserer Entscheidung bestätigt, bereits vor Wochen allen Mitarbeitern und ihren Angehörigen ein Impfangebot in unserem Betrieb gemacht zu haben, das von einem Großteil auch angenommen wurde.“

Schon seit weit über einem Jahr sind unsere Hygienemaßnahmen mehr als umfangreich und übertreffen die gesetzlichen Vorgaben. Und jetzt haben wir noch mal nachgelegt: Wir testen täglich alle Mitarbeiter unabhängig vom Arbeitsplatz mit einem PCR-Test, am Anfang der Woche vor Arbeitsbeginn mit zusätzlichen Schnell-Tests. Positiv getestete Mitarbeiter aus Werkwohnungen werden in extra vorgesehenen Quarantänewohnungen untergebracht und durch unsere Kollegen versorgt. Außerdem gibt es einen Telefonservice, um Mitarbeitern auf Wunsch eine weitere Versorgung anbieten zu können.

Ebenso selbstverständlich unterstützen wir die Kontaktpersonen unserer infizierten Mitarbeiter, die unter Quarantäne stehen – ganz gleich, ob bei uns beschäftigt oder nicht. Und um das Risiko der Ansteckung bei geimpften Kontaktpersonen zu minimieren (die nicht in eine betriebliche Quarantäne dürfen), arbeiten diese in separaten Teams, um weitere Infektion zu vermeiden.

„Wir arbeiten sehr eng mit der Stadt Geldern und dem Kreisgesundheitsamt zusammen und stehen in engem Austausch mit den Behörden, um Maßnahmen und Vorgehen fallgenau abzustimmen“, erklärt Sebastian Manten. „Die gesetzlich vorgeschriebenen Coronatests führen wir bei unseren Mitarbeitern schon seit Juli 2020 durch und testen sogar noch darüber hinaus, gerne auch Angehörige unserer Kollegen.“

Mittlerweile sind die Zahlen rückläufig, die ersten Mitarbeiter sind aus der Quarantäne zurück. Was ihm besonders wichtig ist, betont Sebastian Manten zum Schluss noch einmal: „Unsere geimpften Mitarbeiter haben so gut wie keine Symptome. Die Impfung wirkt und schützt vor schweren Verläufen. Ich kann nur alle bisher Ungeimpften dazu auffordern, sich impfen zu lassen, denn selbst bei einer Ansteckung ist die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs ganz offensichtlich äußerst gering.“

Johanna Manten übergibt die Leitung des Lebendvieheinkaufs

Nach 23 Jahren in unserem Familienbetrieb verlässt uns Johanna Manten in den wohlverdienten Ruhestand. Obwohl: So ganz ruhig wird es bei ihr wohl eher nicht werden.

„Meine große Leidenschaft ist das Reisen, das war es schon immer”, verrät sie uns und man merkt ihr diese Begeisterung an. „Nach so vielen Jahren mit diesem tollen Team fällt mir der Abschied aber auch ein bisschen schwer.” So viele Jahre sind ziemlich genau 23: Im Jahr 1998 hatte sich Johanna Manten entschieden, in die Berufswelt zurückzukehren. Als gelernte Erzieherin hatte sie sich zuvor um ihre Kinder Sebastian, Verena und Marcel gekümmert und sich außerdem vielfältig ehrenamtlich engagiert.

Ihr Wunsch kam genau zum richtigen Zeitpunkt, da wir dringend Unterstützung im Einkauf Lebendvieh brauchten. Dieser Bereich ist ein sehr persönliches Geschäft, denn viele landwirtschaftliche Betriebe und Lieferanten begleiten uns seit langer Zeit. Hier muss man nicht nur fachlich auf der Höhe sein, sondern auch und vor allem mit Menschen umgehen können. Und wer Johanna kennt, weiß, dass sie genau das hervorragend kann. Sie hatte als Teil der Geschäftsführung nicht nur den Einkauf fest im Griff, sondern sorgte auch intern immer dafür, dass wir uns hier wohlfühlen: Sie hat Betriebsfeiern organisiert, sich um Weihnachtsgeschenke gekümmert und nie einen Geburtstag vergessen.

Da wundert es nicht, dass die Lücke, die sie hinterlässt, groß ist, auch wenn die Nachfolge schon geregelt ist. „Ihr werdet gar nicht merken, dass ich nicht mehr da bin”, sagt sie mit einem Schmunzeln und zwinkert ihrem Sohn Sebastian zu, der nun erst mal den Einkauf an der Seite von Vanessa Unger unterstützen wird.

Liebe Johanna, du wirst uns allen fehlen. Wir wünschen dir viel Spaß im nächsten Abschnitt deines Lebens und dass dein Ruhestand lange nicht so ruhig wird, wie er sich anhört!

Wir wurden geblitzt

Und zwar mehrfach. Es ist an der Zeit für neue Fotos für unsere Website.

In den nächsten Wochen wird ordentlich weiter geblitzt, quer durch alle Abteilungen, einmal durch den gesamten Betrieb. Wie zum Beispiel unsere Azubis, die sich bei bestem Wetter erst in Schale und dann in Pose geworfen haben. Wir haben mit viel Spaß das Fotoshooting begleitet - und was sollen wir sagen: Die ersten Fotos, die wir gesehen haben, sind super geworden!

Und wir wetten, alle werden mit mindestens genauso viel Enthusiasmus dabei sein wie unsere Azubis. Selbstverständlich blicken wir auch dann hinter die Kulissen und fotografieren den Fotografen beim Fotografieren! Schauen Sie in den nächsten Tagen und Wochen also immer mal wieder bei uns vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild unseres Teams!

Schlachthof Manten beklagt mangelnde Unterstützung – und impft die Belegschaft selbst

Bericht aus der RP vom 7. Juli 2021

Heinrich Manten Qualitätsfleisch vom Niederrhein GmbH & Co. KG organisierte selbst eine Impfaktion für ihre Mitarbeiter. Von welchen Behörden sich das Unternehmen enttäuscht zeigt.

Dr. Schädlich und Dr. Weinz (hinten) begleiteten die Impfaktion. 

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Schutz vor Infektionen bei der Heinrich Manten Qualitätsfleisch vom Niederrhein GmbH & Co. KG das beherrschende Thema. Ein Schlachthof mit Kühlanlagen und Lüftung ist schließlich ein Arbeitsplatz, an dem das Virus sich gern verbreitet. Trotz der hohen Hygienestandards wurden schon früh im vergangenen Jahr weitere Maßnahmen getroffen, um die Mitarbeiter vor der Infektion zu schützen. Weitgehend mit Erfolg, doch kurzzeitig gab es auch bei Manten in Pont so viele positive Testungen, dass die Quarantäne für den gesamten Betrieb drohte. Umso erleichterter ist man jetzt bei Manten, dass ein Großteil der Belegschaft geimpft werden konnte.

Der Weg dahin war allerdings steinig. Entsprechend enttäuscht ist Heiner Manten von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Der habe zwar erkannt, dass es sinnvoll ist, in der Branche regelmäßig zu testen. „Das war auch eine richtige Entscheidung, auch wenn wir die Kosten dafür tragen mussten. Ich habe mich selbst in einer Telefonkonferenz mit dem Ministerium für diese Lösung eingesetzt“, sagt Heiner Manten.

Bereits über eine Million Euro habe das Unternehmen für die Testungen mittlerweile ausgegeben. Doch leider sei Laumann nicht auf die Idee gekommen, dass es auch sinnvoll wäre, die Mitarbeiter in den Schlachtbetrieben vorrangig zu impfen. In anderen Bundesländern sei das anders gewesen, in Nordrhein-Westfalen nur in einzelnen Landkreisen. So habe man bei Manten viel Energie eingesetzt, um eine Lösung zu finden, die Belegschaft zu impfen. Auch der Kreis Kleve oder die Kassenärztliche Vereinigung hätten das Unternehmen dabei nicht unterstützt, heißt es.

Am Ende gelang es mit der Issumer Apotheke „Zur Herrlichkeit“ und den Betriebsärzten Dr. Rainer Schädlich und Dr. Christof Weinz, die große Impfaktion auf die Beine zu stellen. Petra Manten: „Zunächst haben wir unsere Mitarbeiter befragt und in Erfahrung gebracht, wer sich impfen lassen will. Dazu leisteten wir, wo erforderlich, mit Hilfe von Dolmetschern die nötige Aufklärungsarbeit auch bei unseren Kollegen aus Osteuropa.“ 18 Helfer vor allem aus der Familie sorgten für den reibungslosen Ablauf. „Es gab einen Notfallplan und eine komplette Erstversorgungsausrüstung, bei deren Zusammenstellung uns die Apotheke toll unterstützt hatte. Diese hatte auch den Impfstoff vorbereitet und bereits aufgezogen“, so Petra Manten weiter.

Auf der „Impfstraße“ in Pont sei dann alles reibungslos gelaufen. Petra Manten: „Das Impfangebot wurde gut angenommen, und wir konnten bei aller Aufregung hinterher in viele glückliche und dankbare Gesichter blicken. Nicht nur bei unseren Mitarbeitern, die auch mit dem Bus aus Olpe gekommen waren, sondern auch bei ihren Freunden und Familien, denen wir restliche Impfdosen zur Verfügung stellen konnten.“

Auch aus Sicht von Rainer Schädlich war es eine gelungene Aktion: „Wenn man praxisorientiert ist, kann man auch mit einfachen Mitteln und ohne großen Wasserkopf so eine Aktion organisieren“, sagte der Lungenfacharzt aus Straelen.

Auch bei Manten gibt es allerdings Mitarbeiter, die sich aus verschiedenen Gründen noch vor der Spritze gedrückt haben. Mit intensiver Aufklärungsarbeit auch auf Polnisch und Rumänisch will man nun versuchen, die Impfquote noch weiter zu erhöhen.

Zum Artikel in der RP

Wir haben geimpft!

Wir haben geimpft. Jedem unserer Mitarbeiter konnten wir ein Impfangebot machen. Die von uns initiierte Aktion wurde von 18 Helfern aus unserer Belegschaft tatkräftig unterstützt. Danke dafür!

Zunächst haben wir unsere Mitarbeiter befragt und in Erfahrung gebracht, wer sich impfen lassen wollte. Dazu leisteten wir, wo erforderlich, mit Hilfe von Dolmetschern die nötige Aufklärungsarbeit, auch bei unseren Kollegen aus Osteuropa. Wir haben uns um den ganzen Ablauf gekümmert und unsere freiwilligen Helfer mit allem ausgerüstet, was gebraucht wurde. Fürs leibliche Wohl war selbstverständlich ebenfalls gesorgt - genauso wie für gutes Wetter. Es gab einen Notfallplan und eine komplette Erstversorgungsausrüstung, bei deren Zusammenstellung uns die Apotheken toll unterstützt haben. Diese hatten auch den Impfstoff vorbereitet und bereits aufgezogen.

Auf unserer Impfstraße lief dann auch alles reibungslos - vom Warten in der Schlange bis zum Piks nach dem Aufklärungsgespräch der beiden Betriebsärzte. Das Impfangebot wurde sehr gut angenommen, wir konnten bei aller Aufregung - so etwas machen wir ja nicht alle Tage - in viele glückliche und dankbare Gesichter blicken. Und das nicht nur bei unseren Mitarbeitern und unseren Kollegen aus Olpe (die extra mit dem Bus angereist waren), sondern zum Teil auch bei ihren Freunden und Familien, denen wir restliche Impfdosen zur Verfügung stellen konnten.

Selbstverständlich werden wir die Aktion mit der Zweitimpfung abschließen.

Sebastian Manten neu in Geschäftsführung

Sebastian Manten verstärkt seit April die Geschäftsführung bei Heinrich Manten; er bildet mit Heiner Manten und seinem Vater Peter Manten eine Dreierspitze.

Seine Schwerpunkte im Familienbetrieb liegen weiterhin im Vertrieb und der Ein- und Verkaufsleitung; er möchte die bereits hervorragende Partnerschaft mit Lieferanten und Kunden weiter ausbauen. Zudem ergänzt er ab sofort die Betreuung des Personals innerhalb der Produktion. "Ich bin begeistert, wie gut es gelingt, unsere Mitarbeiter aus Osteuropa ins Manten-Team aufzunehmen. Ich freue mich sehr, dass ich mich dieser Aufgabe anschließen kann."

Auch diese Geschichte hat die RP-Redaktion bewegt

Der Blick hinter die Kulissen unseres Betriebes war für Dirk Möwius, Reporter der RP, einer der besondere Momente 2020

Geben wir es zu: Wir alle neigen gern zu Verallgemeinerungen. Das gilt besonders für Politiker, aber auch für uns Journalisten. Eine ausgewogene, differenzierte Betrachtung passt ja auch schlecht in eine Schlagzeile. Und so traf es in der Corona-Krise eine komplette Branche: Weil es bei einigen großen Schlachtbetrieben zu massiven Corona-Ausbrüchen kam, wurden alle über einen Kamm geschert. „Egal, wer Schlachthofbetreiber ist. Wir müssen jetzt diesen Sumpf austrocknen“, sagte zum Beispiel Minister Karl-Josef Laumann.

Das war die Stelle, an der es Petra und Heiner Manten reichte. Auch wenn es sie sonst nicht in die Öffentlichkeit drängt und sie gerade in diesen Corona-Tagen Stress genug hatten, luden sie mich nach Pont zur Heinrich Manten Qualitätsfleisch vom Niederrhein GmbH & Co. KG ein. Sie zeigten mir alles, was ich sehen wollte, sie wichen keiner Frage aus, und sie öffneten auch ihre Mitarbeiter-Wohnungen.

Mein Fazit: Natürlich ist ein Schlachthof für uns kein schöner Ort. Es wird dort hart und unter schwierigen Bedingungen gearbeitet. Aber es wird dort alles getan, das Virus fern zu halten. Dass die Belegschaft aus Polen und Rumänien immer wieder gern zu Manten kommt und es wenig Fluktuation gibt, sollte für sich sprechen. Vergleichbare Wohnmöglichkeiten hätten wir als Studenten gern gehabt, von den Erinnerungen an die Bundeswehrzeit möchte ich gar nicht sprechen. Natürlich gibt es auch bei uns Massenunterkünfte mit unsäglichen Zuständen, aber da geht es um andere Arbeitgeber und Vermieter, die Politik und Ordnungsbehörden sich gern vorknüpfen können.

Nehmen wir uns also vor, in Zukunft nicht einfach ein Generalurteil zu fällen, sondern genau und individuell hinzuschauen. Vielleicht lernt das auch Karl-Josef Laumann noch.

(Autor: Dirk Möwius, hier geht es zum kompletten RP+ Artikel mit allen besonderen Geschichten aus 2020)